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Hospitation und Praktikum 2017-09-22T07:01:13+00:00

Hospitation und Praktikum

Im Projekt PerMentI für interkulturelles Mentoring ist eine intensive Hospitation am Arbeitsplatz des Mentors/der Mentorin vorgesehen. Die Mentees gehen über einen Zeitraum von sechs Monaten mehrmals wöchentlich in „ihr“ Partnerunternehmen bzw. ihre Partnerorganisation. Die Anzahl der Stunden, die die Mentees in den Unternehmen verbringen, variiert und kann zwischen sechs und 40 Stunden die Woche betragen.

Sie haben dort die Möglichkeit, den MitarbeiterInnen bei der Arbeit über die Schulter zu schauen, haben vielleicht sogar einen eigenen Arbeitsplatz und können kleine Übungsaufgaben erledigen. Sie nehmen so am normalen Arbeitsalltag teil, tauschen sich mit Kolleginnen und Kollegen aus, knüpfen Kontakte, lernen die deutsche Fachsprache und verbessern die Alltagssprache. In der Regel absolvieren die Mentees in dieser Zeit gleichzeitig Sprach- und Integrationskurse, so dass sich das dort theoretisch Erlernte mit den Praxiserfahrungen aus dem Arbeitsalltag verbindet und ergänzt.

Es gibt eine große Bandbreite an Vorgehensweisen in den Unternehmen. Großunternehmen mit einer eigenen Personalabteilung organisieren den Aufenthalt für die Mentees meist sehr gezielt: Dazu gehörten Pläne, welche Abteilungen durchlaufen werden sollen und ein Leitfaden für die Vorgesetzten mit den wichtigsten Informationen über den Prozess. In kleinen, inhabergeführten Unternehmen kümmern sich die Inhaber/-innen oft persönlich um die Mentee und binden Mitarbeiter/-innen in dem betreffenden Spezialgebiet mit ein.