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Mentorinnen und Mentoren 2017-09-25T12:35:10+00:00

Mentorinnen und Mentoren

Die Betriebe gewinnen Mentoren/Mentorinnen in der Belegschaft, die sich bereit erklären, eine Frau während ihrer Zeit im Unternehmen zu begleiten. Die Aufgabe der Mentor/innen ist breiter angelegt, als in anderen Mentoringprozessen. Sie benötigen Neugier auf interkulturelle Themen und die Bereitschaft, interkulturelle Kompetenzen zu erwerben. Sie beobachten die Mentees während der Hospitation/des Praktikums, reflektieren mit ihnen, was sie in den verschiedenen Abteilungen erlebt haben, geben eine Einschätzung zur Verwertbarkeit von Kompetenzen und eventuell notwendigem Qualifizierungsbedarf und besprechen mögliche berufliche Perspektiven. Außerdem stimmen sie sich regelmäßig mit den Projektverantwortlichen ab und nehmen an Veranstaltungen des Rahmenprogrammes teil.

Das Projektteam pflegt eine enge Kooperation mit den beteiligten Betrieben und organisiert einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch der Mentoren und Mentorinnennnen, der Arbeitskollegen und Arbeitskolleginnen sowie der Vorgesetzen der Mentees. Alle Mentees haben von Beginn an eine Projektmitarbeiterin an ihrer Seite, die für den individuellen Mentoringverlauf verantwortlich ist. Sie erstellt gemeinsam mit der Mentee ein Profil, begleitet Sie zum Erstgespräch in das Unternehmen und steht in engem Austausch mit dem/der Mentor/in im jeweiligen Betrieb. Die Erfahrungen während des Betriebsaufenthaltes werden mit den Mentees und den Mentor/-innen reflektiert, und gemeinsam wird die Umsetzung notwendiger nächster Schritte zur beruflichen Integration geplant.

Fotorechte: Wirtschaftsförderung Dortmund
Fotografinnen: Gabriele Protze und Dagmar Milbradt

„Neben unserer sozialen Verantwortung verbinden wir mit der Teilnahme an dem Projekt das Interesse, bei den Hospitationen auch Talente und somit potentielle Fachkräfte zu entdecken. Ziel von Integration muss es ja gerade sein, den Frauen eine Perspektive auf interessante und erfüllende Tätigkeiten zu eröffnen, so dass sie letztlich auch zum Nutzen der Gesellschaft werden. Im Grunde ist allen Unternehmen zu empfehlen, sich – nicht nur aus altruistischen Gründen – auf ähnliche Weise zu engagieren, wie die am Projekt beteiligten Betriebe. Ich bin mir sicher: Das Projekt wird Schule machen!“

Ruth Pfannekuche, WILO SE Manager Group Development & Performance