Hospitation und Praktikum

Im Projekt PerMenti besuchen die Teilnehmerinnen betriebliche Hospitationen/Praktika in bisherigen oder einem ähnlichen Berufsfeld, die intensiv begleitet werden.

Sie gehen über einen Zeitraum vier Wochen bis zu drei Monaten mehrmals wöchentlich in „ihr“ Partnerunternehmen bzw. ihre Partnerorganisation. Die Anzahl der Stunden, die die Mentees in den Unternehmen verbringen, variiert und kann zwischen sechs und 40 Stunden die Woche betragen. In vielen Fällen schließt sich auch ein zweites Praktikum an, um verschiedene Facetten des beruflichen Spektrums kennenzulernen.

Sie haben dort die Möglichkeit, den MitarbeiterInnen bei der Arbeit über die Schulter zu schauen, haben vielleicht sogar einen eigenen Arbeitsplatz und können Aufgaben erledigen. Sie nehmen so am normalen Arbeitsalltag teil, tauschen sich mit Kolleginnen und Kollegen aus, knüpfen Kontakte, lernen die deutsche Fachsprache und verbessern die Alltagssprache. In der Regel absolvieren die Teilnehmerinnen in dieser Zeit gleichzeitig Sprach- und Integrationskurse, so dass sich das dort theoretisch Erlernte mit den Praxiserfahrungen aus dem Arbeitsalltag verbindet und ergänzt.
Mit den Praktika erhalten die Teilnehmerinnen einen realistischen Einblick in die deutsche Arbeitswelt und können klären, ob eine Tätigkeit in diesem Feld für sie auch in Deutschland infrage kommt.